„Schule trifft Wirtschaft“ – unter dieser Überschrift werden Schulen und das lokale Gewerbe vernetzt und das vor Ort vorhandene Potenzial für Jugendliche und Gewerbetreibende transparenter aufgezeigt. Die Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) hatte die Aktion gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Bergstraße initiiert.
„Statt nach dem Abitur studieren zu gehen – was für viele Gymnasiasten ein vorgezeichneter Weg ist – bietet eine Ausbildung spannende Entwicklungsmöglichkeiten“, so Brigitte Stein-Kaucher, die im Rahmen des Kooperationsprojekts der WFB und dem Eigenbetrieb Neue Wege Kreis Bergstraße -kommunales Jobcenter- bei der WFB tätig ist. Denn gerade im Handwerk werden gute Nachwuchskräfte gesucht, weiß die Expertin. Wie sie erläutert, gibt es nach der Ausbildung vielfältige Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten. „Während der Ausbildung lernt man bereits die praktische Anwendung der Theorie. Danach kann es weitergehen mit einer Weiterbildung zum Techniker/Fachwirt, dem Meisterabschluss oder einem Studium, um dann als leitender Angestellter oder selbständiger Unternehmer tätig zu werden“, sagt Stein-Kaucher.
So trafen rund 100 Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums in Bensheim in diesen Tagen auf das pharmazeutische Unternehmen Dr. Reckeweg & Co. GmbH aus Bensheim und die Ideen Schreinerei Schmidt aus Lindenfels. Zwischen den jungen Leuten und den wirtschaftlichen Akteuren gab es viele Gespräche über berufliche Chancen nach einer Ausbildung.
Dass der Gedanke, der hinter „Schule trifft Wirtschaft“ bei jungen Leuten ankommt, zeigte bereits der Auftakt der Aktion „Schule trifft Wirtschaft“, der im April dieses Jahres am Litauischen Gymnasium in Lampertheim-Hüttenfeld stattfand. Die WFB und die Kreishandwerkerschaft Bergstraße waren gemeinsam mit der Holzbau Vock GmbH aus Heppenheim vor Ort. Auch hier gab es große Resonanz und ein durchweg positives Feedback.
