Wirtschaftsregion

ERSTER SPATENSTICH FÜR DIE BAUMAßNAHME ORTSUMGEHUNG MÖRLENBACH

Viele prominente Gäste beim Spatenstich in Mörlenbach / Auch die Wirtschaftsförderung Bergstraße hatte sich seit Anbeginn für die Realisierung des Projekts eingesetzt

Erster Spatenstich für die Baumaßnahme Ortsumgehung Mörlenbach
Zahlreiche Akteure griffen zum Spaten, um den Startschuss für das Bauvorhaben zu geben. Mitte: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, 6.v.r.: MdB Christine Lambrecht, 5.v.r.: MdB Michael Meister, 6.v.l.: der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, 4.v.r.: Christian Engelhardt, Landrat des Kreises Bergstraße und Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB). - © Kreis Bergstraße

26.10.2020: Kürzlich fand der offizielle erste Spatenstich für die Ortsumgehung Mörlenbach vor Ort an der L 3120 statt. Die Anwesenheit zahlreicher Gäste belegte den hohen Stellenwert des Projekts. Zum Spaten griffen unter anderem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Wirtschafts- und Verkehrsminister des Landes Hessen Tarek Al-Wazir, Prof. Gerd Riegelhuth, Präsident von Hessen Mobil, sowie Christian Engelhardt, Landrat des Kreises Bergstraße und Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB). Ihre Teilnahme am Ortstermin ließen sich ebenso die Abgeordneten aus dem Kreis Bergstraße im Deutschen Bundestag Dr. Michael Meister, Christine Lambrecht und Till Mansmann sowie im Hessischen Landtag Birgit Heitland und Karin Hartmann nicht nehmen.

Die neue Umgehungsstraße soll den Ortskern von Mörlenbach deutlich entlasten. Der Bund hat für das Vorhaben 95 Millionen Euro bereitgestellt. Die Neubaustrecke ist etwa vier Kilometer lang, die geplante Trasse umfasst zwei Tunnel und zwei Brückenbauwerke und entsteht auf insgesamt 15 Hektar Fläche. 2026 soll die Baumaßnahme fertiggestellt sein.

„Die Menschen in unserem Land brauchen und erwarten leistungsfähige Straßen“, unterstrich Bundesverkehrsminister Scheuer. Das Vorhaben sei eine wichtige Investition in die Zukunft der Region und ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.

„Die Ortsumgehung wird das hohe Verkehrsaufkommen in Mörlenbach um 68 Prozent verringern“, so Hessens Verkehrsminister Al-Wazir mit Blick auf den werktäglichen Pendlerverkehr, der auf der B 38 bislang durch Mörlenbach geleitet wird. „Die aktuelle Situation ist nur schwer erträglich“, fügte er hinzu.

Landrat Engelhardt verglich die Maßnahme mit einem „Bypass, der die ganze Region vor einem Verkehrsinfarkt retten kann“. Ganze Politiker-Generationen hätten sich mit diesem Projekt befasst, sagte der WFB-Aufsichtsratsvorsitzende.

Und auch die WFB hatte sich seit Anbeginn für die Umsetzung des Bauprojekts eingesetzt. „Das Vorhaben trägt neben seiner Entlastungswirkung maßgeblich zur Steigerung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Vorderer Odenwald bei“, führte Dr. Matthias Zürker, der ebenfalls am Spatenstich teilnahm, zum Engagement der WFB an. Als weiteres Ziel formulierte er die Weiterführung der B 38a bis hinter Fürth an. Wie das hessische Verkehrsministerium kürzlich mitgeteilt hat, sind Mittel für die Planung dieses Streckenabschnitts bereitgestellt worden.

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