Wirtschaftsregion

RAIFFEISENBANK RIED EG STELLT BILANZ 2019 VOR

Kreditinstitut meldet zuverlässiges Wachstum und zufriedenstellende Ertragslage / Nahezu alle Positionen in der Bilanz und im Vermittlungsgeschäft mit einem planmäßigen Plus abgeschlossen

Raiffeisenbank Ried eG stellt Bilanz 2019 vor
Die Vorstandsmitglieder der Raiffeisenbank Ried eG Claus Diehlmann (links) und Frank Ohl informierten über die Geschäftszahlen. - © Raiffeisenbank Ried eG

06.03.2020: Kürzlich hatte die Raiffeisenbank Ried eG, ein Gesellschafter der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), zum jährlichen Pressegespräch eingeladen. „Wir wachsen zuverlässig und können auch eine zufriedenstellende Ertragslage vermelden“, so die Vorstandsmitglieder Claus Diehlmann und Frank Ohl. Wie die beiden informierten, kann die Raiffeisenbank sowohl in der Bilanz als auch im Vermittlungsgeschäft nahezu alle Positionen mit „planmäßig im Plus“ abschließen. Die Bilanzsumme hat sich um 1,40 Prozent auf 396,6 Millionen Euro erhöht, die Verbundbilanzsumme zeigt einen Wert von 798,4 Millionen Euro auf. Hier liegt das Wachstum bei fünf Prozent.

Der Kreditzuwachs um 6,16 Prozent auf 232,8 Millionen Euro sei eine „Punktlandung“, so Ohl. Für starke Nachfrage sorgten die Kapitalanleger im Immobilienbereich, die niedrige Zinsen und Wertbeständigkeit der Immobilie clever kombinierten. „Bei den Bewilligungen von Krediten blicken wir auf ein Rekordjahr zurück. 2019 wurden 53 Prozent Kreditvolumen neu bewilligt, davon 60 Prozent im Firmenkundenbereich“, bilanzierte er. Auch im Einlagengeschäft legte die Bank trotz der Nullzinsen zu. Die Kundeneinlagen stehen per Jahresende 2019 bei 328,5 Millionen Euro und damit mit 1,76 Prozent im Plus.

„Auch unter erschwerten Rahmenbedingungen haben wir ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Die Zinsspanne ist zwar erneut gesunken, erreicht aber mit 1,99 Prozent immer noch einen passablen Wert. Diese Entwicklung ist in der aktuellen Zinslandschaft nicht aufzuhalten“, so Diehlmann zu den Ertragszahlen. Die Provisionsspanne liegt bei 0,67 Prozent und steht vor allem dank des sehr guten Wertpapiergeschäfts auf verlässlichem Niveau.

Die Verwaltungskosten konnte die Bank insbesondere im Bereich der Personalkosten senken. „Wir sprechen hier nicht von Kündigungen! Aber neue Arbeitsplatzbeschreibungen beim Renteneintritt und damit verbundenen Neubesetzungen ermöglichen einen effizienten Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, stellte der Vorstand klar. Die Sachkosten der Bank sind aufgrund laufender Investitionen vor allem in die Technik und gestiegener Aufwendungen für aufsichtsrechtliche Anforderungen gegenüber dem Vorjahr erhöht. Auch das das Bauprojekt in Hofheim verursachte Einmaleffekte. „Die moderne Filiale wird super angenommen und bis Ende 2020 sollten auch die Wohnungen fertiggestellt und vermietet sein“, so die Banksprecher.

Unter dem Strich erzielt die Bank ein nahezu unverändertes Betriebsergebnis vor Bewertung von 0,86 Prozent. „Wir haben gut kalkuliert, verantwortungsvoll gewirtschaftet und mit großem Engagement für unsere Mitglieder und Kunden gearbeitet“, so Diehlmann. Für jeden Euro Ertrag müssen wie schon im Vorjahr knapp 67 Cent eingesetzt werden.

Den 10.284 Mitgliedern wird auch für 2019 eine attraktive Dividende in Aussicht gestellt, so Diehlmann. Daneben werde die Raiffeisenbank erneut das in diesen Zeiten so wichtige Eigenkapital stärken. Die Gesamtkapitalkennziffer liegt mit 18,54 Prozent auf Vorjahresniveau.

„Aktuell ist keine Änderung in der europäischen Zinspolitik in Sicht“, sagten Diehlmann und Ohl. Die Planzahlen zeichnen jedoch ein auskömmliches Ergebnis voraus. Somit rechnen die Vorstandsmitglieder mit einer weiterhin beständigen und zuverlässigen Weiterentwicklung der Bank.

Info: Die Homepage der Raiffeisenbank Ried eG finden Sie hier.

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