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BMVI MIT WEITEREM FÖRDERCALL LADEINFRASTRUKTUR FÜR ELEKTROFAHRZEUGE

6. Förderaufruf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) / Errichtung, Netzanschluss und Montage der Ladesäulen sind förderfähig / Antragsstellung ab sofort bis 22. Juli 2020

BMVI mit weiterem Fördercall Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
Eine wesentliche Maßnahme zur Unterstützung des Markhochlaufs der Elektromobilität ist der Ausbau ausreichender und nutzerfreundlicher Ladeinfrastruktur. - © Pixabay

02.07.2020: Private Investoren, Städte und Gemeinden können ab dem 22. Juni 2020 wieder Anträge auf Förderung für den Ladeinfrastrukturaufbau für E-Fahrzeuge stellen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert in seinem sechsten Förderaufruf zur Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ die Errichtung von bis zu 3.000 Normal- und 1.500 Schnellladepunkten.

Die Anträge können bis 22. Juli 2020 über das easy-Online Portal eingereicht werden. Förderfähig sind Investitionen rund um die Hardware sowie die Netzanschlusskosten für Normal- und Schnellladepunkte.

Über diesen Förderaufruf werden auch und insbesondere Ladepunkte auf Parkplätzen von Kindertagesstätten, Krankenhäusern und Sportplätzen sowie innerhalb von Stadtzentren gefördert. Daher sieht dieser Förderaufruf ebenso wie der fünfte Förderaufruf vor, dass eine Förderung auch bei nicht ununterbrochener öffentlicher Zugänglichkeit möglich ist. Die Zugänglichkeit ist werktags an mindestens 12 Stunden sicherzustellen.

Auch im sechsten Förderaufruf kommt das webbasierte StandortTOOL zum Einsatz, das Versorgungslücken im bundesweiten Ladenetz identifiziert. Dort fließen unter anderem Verkehrs- und Mobildaten, Nutzerdaten von Elektrofahrzeugen und sozio-ökonomische Daten ein. Die Gebiete mit den zu beantragenden Ladepunkten finden sich auf dieser Karte.

Ziel des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Dafür stellt das BMVI bis Ende 2020 insgesamt 300 Millionen Euro bereit. Private Investoren, Städte und Gemeinden können Förderanträge stellen. Die Förderung umfasst bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten und neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen werktags öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.‎

Hier finden Sie weitere Informationen zum Bundesprogramm Ladeinfrastruktur

Die Initiative „Strom bewegt“ der LandesEnergieAgentur Hessen informiert am 2. Juli in einem kostenlosen Web-Seminar sowohl zum Thema Elektromobilität im ländlichen Raum als auch zum 6. Aufruf des Förderprogramms Landeinfrastruktur des Bundes. Alle Strom-bewegt Web-Seminare finden Sie hier.

 

Info: Das Team der Energieagentur Bergstraße beantwortet gern alle Fragen zu den Themen Energie, erneuerbare Energien sowie Energieeffizienz und gibt einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten. Vom passenden Heizsystem für Ihr Gebäude über Solarenergie bis zur Wärmedämmung erhalten Sie fachkundige Informationen, kostenlos und neutral. Zur telefonischen Terminvereinbarung ist die Energieagentur von Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 13:00 Uhr unter der Rufnummer 06252 68929-88 zu erreichen.

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